Katharinanichtmehrinnorwegen

4 April, 2008

Ausgeschlafen

Gespeichert unter: Uni, Wetter, Wochenpraktika, norwegisch — Freederike @ 1:29

Es ist wunderbar wenn man ganz wach ist! Man muss keine Sekundenschlafattacken in den blödesten Momenten vertuschen! Ja, mein Blockpraktikum Pädiatrie (Kinderheilkunde) geht dem Ende zu und ab Montag bin ich bei den Augen (Ophtalmologie). Wie es sich herausstellt, gefällt mir Pädiatrie ganz gut, so dass ich nach dem Besuch bei den Augen nochmal für zwei Wochen bei den Kindern vorbeischaue, dann kann mir auch noch zwei Wochen Famulatur aufschreiben lassen. Leider naht das Ende meines Aufenthaltes… Hin und wieder gelingt es mir diesen Gedanken erfolgreich zu unterdrücken.

Das Wetter kann sich noch nicht so richtig zwischen Frühling und Winter entscheiden, was es ziemlich gefährlich macht. In den Morgen- und Abendstunden verwandelt der Frost der Schneematsch die Gehwege in ein Schlittschuhlaufparadies. Mittlerweile bin ich schon soweit norwegisiert, dass ich sogar über Spiegelglatte Flächen rennen kann, ohne auszurutschen. Darauf bin ich ein wenig stolz.

Auch ansonsten beobachte ich immer wieder Zeichen einer fortschreitenden Norwegisierung an mir. Ich finde es Beispielsweise mittlerweile völlig normal nach einem frühen Frühstück (frokost) um 11h mitagzuessen (lunsj), um etwa 17h eine warme Mahlzeit zu mir zu nehmen (middag) und später am Abend dann noch eine Kleinigkeit zu essen (kveldsmat). Insgesamt bringt man es dabei also auf vier Mahlzeiten pro Tag. Hört sich gefräßig an und ist es vielleicht auch. Um einen Schönredeversuch zu unternehmen: Wie einigen sicher bekannt ist, soll es gesünder sein mehrere kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen!

Auch bei den Temperaturen und dem Wetter bin ich ein kleines Stückchen norwegischer geworden. Ich schließe mich mittlerweile der Meinung an, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung gibt und bei plus fünf Grad Celsius bricht mir der Schweiß aus und ich finde es richtig sommerlich.

So kann es gehen. Ich habe keine Ahnung wie ich den Sommer in Süddeutschland überstehen soll. Vielleicht ziehe ich in den Kühlschrank?

2 Kommentare »

  1. Nicht unerwähnt sollte auch bleiben, dass man bei 0°C und Sonne gut schon mal eine Weile draußen sitzen und picknicken kann und dass ohnehin bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt leichtes Schuhwerk und luftige Oberbekleidung absolut notwendig ist. Und Sonnenbrillen nehmen natürlich auch einen wichtigen Platz in der Garderobe ein!

    Kommentar von Ella Shzzzq — 4 April, 2008 @ 3:50

  2. .. ich besuch’ Euch mal dort (.. im Kühlschrank!)!

    Dad

    Kommentar von Dad — 4 April, 2008 @ 7:00


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