Katharinanichtmehrinnorwegen

17 Februar, 2008

Wochenende

Gespeichert unter: Chor, Wochenende — Freederike @ 9:07

Ein Probenwochenende mit einem kleinen Studentenchor „in the middle of nowhere“ (oder Norway?).

„Fullt på høyde“ (so heißt der Chor) hat sich am Freitag Nachmittag nach Kvaløya aufgemacht um auf dieser schönen Nachbarinsel ein Chorwochenende zu verbringen. Wir sind ein recht kleiner Chor von nur etwa 30 Mitgliedern. Die Stimmverteilung hat sich inzwischen, hingegen früheren Aussagen meinerseits, dem Weltniveau angepasst. Die Tenöre sind in die Minderheit geraten, die Bässe folgen ihnen mit gewissem Abstand, die Soprane befinden sich knapp vor den Bässen und die Altgruppe bildet nun die stärkste Mannschaft. Innerhalb des Alts befinden sich jedoch nur vier Alt-2-Stimmen, zu denen ich mich stolz zählen darf.

Für mich ist es ziemlich schön, einmal in einem kleineren Chor zu singen in dem es auch lockerer und nicht so anonym zugeht.

Unsere Unterkunft war eine Barneskole (Grundschule) und demenstrechend haben wir in Klassenzimmern geschlafen, geprobt und gefeiert.

Ich habe mir das „Bett“ geschnappt, das eigentlich ein Sofa ist. Ich konnte in meinem neuen Tromsø-Freundeskreis nur eine vakante Isomatte aufzutreiben und eben diese ist so hart wie der Boden, nur eben wärmer.

So sieht das ganze aus, wenn man es wirklich gemütlich haben will:

Im Laufe des Wochenendes habe ich eine tolle Funktion meiner Kamera entdeckt (man beachte die Farbgebung):

Impressionen aus den Proben:

Unsere Dirigentin ist jünger als ich!

Am Samstagabend wurde die Neulinge einer Chortaufe unterzogen. Ich darf nichts über das Ritual erzählen, außer vielleicht, dass eine nicht unbeachtliche Menge des weißen, klaren Wassers im Spiel war. Und obwohl es einen Ethanolgehalt von etwa 40% hatte, merkte ich auch nach etwa neun Gläschen nichts. Das ist mir jetzt schon zum zweiten Mal passiert. Das muss an Norwegen liegen… In Deutschland hätte mich diese Menge schlicht umgehauen.

Das Wetter hätte besser sein können, es war sehr trübes, schneegesegnetes Wetter und deshalb konnte man die Aussicht, die eigentlich phänomenal ist, nicht so wirklich bewundern. Auch waren aufgrund der Wolken keine Nordlichter zu sehen…

Hier eine kleine Seh-, naja vielleicht eher Hörprobe von gestern Abend. Man singt einfach mal ganz ungezwungen nach dem Abendessen, beim Spülen, Putzen, Duschen und Rauchen eigentlich ziemlich schöne Lieder. Bitte entschuldigt, dass ich anfangs die Dunkelheit gefilmt habe!

Zuletzt noch eine kuriose Schlafsackbeschriftung. Es handelt sich um einen Powerschlafsack, oder vielleicht um eine Schlafsackpower? Mit Zippüberlappung und zwei Lagen Hollowfasern! Ich wusste auch nicht, dass Schlafsäcke Schultern haben…

Laut Nora, die in dem Schlafsack genächtigt hat, war er nicht uneingeschränkt warm. Und das, obwohl von zweilagiger Hollowfaser die Rede ist! Schaut man sich den Komfortbereich an, wundert es nicht weiter, dass ein Schlafsack, dessen Komfortbereich bei +25°C liegt, vielleicht nicht der ideale Schlafsack für Norwegen ist…

1 Kommentar »

  1. das lied hört sich schön an…falls ihr ne cd aufnehmt,will ich eine haben!gut nacht

    Kommentar von sophie — 17 Februar, 2008 @ 9:16 | Antworten


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