Katharinanichtmehrinnorwegen

11 Februar, 2008

Was, wenn man die Möglichkeit hat schwimmen oder schlittschuhlaufen zu gehen, darauf aber keine Lust hat? Man segelt!

Gespeichert unter: Kurioses, Tromsø, Unwichtiges — Freederike @ 10:10

So etwa fühlt es sich zur Zeit an, wenn man sich auf die Straßen Tromsøs begibt. Heute morgen hatte ich das „Glück“ zusätzlich zu fies glänzenden Eisflächen eine steife Brise zu erleben und so segelte ich fröhlich, gegen die Schwerkraft und für das Gleichgewicht kämpfend, zur Bushaltestelle.

Das Problem beim Segeln auf vom Regen vereiste Flächen oder gar Straßen liegt im Unvermögen den Kurs zu halten. Das ist vermutlich in etwa so als würde man einer Jolle das Schwert wegnehmen. Zudem verhalten sich die Segel (Rumpf und Arme) beim Segeln über Eis teilweise etwas suboptimal, denn Navigator (Kopf und vor allem die Augen) sind mit den Segeln (Rumpf und Arme) nahezu untrennbar verbunden… Die zur Verfügung stehenden „Segel“ sind überhaupt suboptimal, denn ich bin von der Seite nicht so flach wie ein richtiges Segel.

Als ich am späten Nachmittag in mein t(r)autes Heim zurückkehrte habe ich mir Schlittschuhe, Spikes, Flossen oder Gummistiefel herbeigewünscht. Spikes und Gummistiefel besitze ich, sie waren jedoch nicht in der Nähe. Eigentlich habe ich zur Zeit auch keine Lust dazu mit den Schlittschuhen nach Hause zu fahren oder mit den Flossen nach Hause zu schwimmen.

Impressionen von Eisflächen an Pfützenufern:

Und wie das Eis so heimtückisch spiegelt!


Noch keine Kommentare »

Noch keine Kommentare.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

Kommentieren

Bloggen Sie auf WordPress.com.